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Die D-ler aus Hangeland

so sehen Sieger ausEs geschah zu einer Zeit, als die D-ler-Zwerge aus Hangeland glücklich, erfolgreich und zufrieden ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgingen und den sportlichen Fußball-Gegnern im ganzen Kreise das Fürchten lehrten. Von diesen Erfolgen träumten auch viele andere Zwerge und dachten sich, hey da will ich auch mitmachen. So strömten sie herbei, wurden freudig aufgenommen und die Schar der D-ler-Zwerge wuchs immer weiter.

Da aber auf den Spielfeldern nicht genug Platz war, kam, was kommen musste. Eine Seuche – die „mangelnde Spielpraxis“ – griff um sich und wehte viele Zwerge an den Spielfeldrand, wo sie heulten und dem Ball nur hinterherschauen konnten. Darüber waren die weisen Trainer sehr traurig, da auch ihre Medizin, die Einwechslungstropfen kaum Abhilfe schafften.

So riefen Sie den Ältestenrat der Tausend Trainer zusammen und versuchten mit Hilfe von reichlich schäumenden Gerstensaft ihre brains zu stormen, da die Zwergentränen Sie recht unglücklich machten. Es wurden Ideen geboren und wieder verworfen, Zahlen und Buchstaben durcheinandergewürfelt bis plötzlich der Graue Zauberer Berndalf rief: Heureka! Ganz vergessen ich habe ihn, aber jetzt fällt er mir wie Schuppen aus meinen grauen Bartstoppeln: der richtige Zauberspruch lautet nicht „3D“ sondern „D3“! Ein Raunen ging durch die Tausend Trainer und es wurde noch mehr im schäumenden Gerstensaft gerührt (nicht geschüttelt), aber man fand keine bessere Lösung. So wurde es nun beschlossen, die neuen Gruppen eingeteilt und die Trainer machten sich eifrig ans Werk, da der erste Spieltag der neuen Session näher rückte.

Der Graue Berndalf wurde in den Trainerstand erhoben und rief alsbald die neuen D3-Zwerge zusammen um mit ihnen den ersten Wettstreit mit den TuS-Trollen vom Alten Rath auszutragen, die sich mutig aus ihren Behausungen in den Trostlos-Bergen hinab in die Auen des Hangelandes begaben.

Noch geschwächt von der Seuche gingen die D3-Zwerge ans Werk, aber trotz allem Eifer konnten sie ein erstes Gegentor nicht verhindern und als nach einer Ecke ein Kopfball im eigenen Netz landete, sank ihr Mut bis auf den Spielfeldboden. Zur halben Zeit steckten die Tausend Trainer die Köpfe zusammen und der Graue Berndalf beschwor seine Zwerge mit Zaubersprüchen wie „niemals vor dem eigenen Tor quer passen“ und „rennt schneller, ausruhen könnt ihr morgen“. Die Zwerge hoben die Köpfe und tatsächlich: auf einmal rannten sie flinker als die TuS-Trolle, die sich bereits auf der Siegerstraße gewähnt hatten. Und ehe sie sich versahen, hatten die von Berndalf verzauberten Zwerge die Beine der Trolle verknotet und 1, 2, 3 Bälle in das Troll-Netz geschossen. Als dann der Schlusspfiff ertönte war den Jubel riesengroß und Zwerge und Trainer lagen sich in den Armen.

Da auch die andere Zwergen-Gruppe, die es in der neuen Session mit mächtigen Riesen zu tun hat, in letzter Sekunde einen Ausgleich erzielen konnte (auch sie lagen zur halben Zeit 0 zu 2 hinten), schien an diesem Tage der Ruhm hell über den Auen von Hangeland.

Euer Georg – die flinke Feder ( und nicht Tol Kien )