Hallensaison: Zwischenbilanz der D1

Hallensaison: Zwischenbilanz der D1

Vizestadtmeister, Turniersieger und Letzter. Durchmischter kann die Zwischenbilanz kaum ausfallen. Am Ende der Weihnachtsferien war es mal wieder soweit. Die Hallenstadtmeisterschaften standen wieder an. Bis dato waren die Ergebnisse der D1 bei diesem Turnier im Vergleich zur Liga immer eher unterdurchschnittlich. Diesmal schaffte es die Mannschaft mit Hurra bis ins Finale. Allerdings hatte sie da ihr Pulver bei den teilweise recht hohen Siegen wohl schon verschossen. Gegen den Finalisten ASV Sankt Augustin hatte sie daher keine Chance. Mit einem 0:4 musste sie sich gegen den Sieger aus dem Vorjahr geschlagen geben.

Am 13. Januar, nur eine Woche später, ging es zur Vorrunde des Hallenkreispokals nach Hennef. Die Gegner hießen SSV Kaldauen, FC Sankt Augustin, SV Birlinghoven und FC Adler Meindorf. Diesmal teilte sich die Mannschaft ihre Kräfte besser ein. Sie siegte in den vier Spielen souverän, wenn auch nicht mehr so hoch wie bei den Stadtmeisterschaften und zog als Tabellenerster in die nächste Runde ein.

Nach diesen beiden Turnieren fuhr die Mannschaft siegesbewusst zum „Budenzauber 2013“ des SV Rot Weiß Hütte am 19. Januar. Verlockend an diesem Turnier waren die Gegner, die diesmal nicht aus Niederkassel oder Sankt Augustin stammten. Stattdessen hießen sie BC Hürth Stotzheim, Borrusia Hohenlind und SG Klaswipper Rönsahl. Eigentlich Motivation genug für die D. Wenn die anderen Rahmenbedingungen gestimmt hätten. Die Zeit – Samstagabend, Sportschauzeit – war mindestens genau so ungewöhnlich wie die Troisdorfer Halle. Die Halle war lang und schmal. Die Mannschaft konnte damit weder ihr Flügelspiel aufbauen, noch kam sie mit dem Bandenspiel zurecht. Dies ist wohl ein Nachteil des neuen Kunstrasens, der die Trainingszeiten in der Halle deutlich reduziert. Die Fans waren ein Stockwerk höher hinter Netzen untergebracht und konnten nur bedingt anfeuern. Die Mannschaft ging sang- und klanglos unter. Als Tabellenletzter konnten Mannschaft und Fans die Halle frühzeitig wieder verlassen. Nach den teilweiese euphorischen Leistungen in der Liga und den Hallenturnieren zuvor, kann ein solcher Dämpfer auch mal reinigend wirken.